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Mehr als eine Vorlage: Endlich Orientierung beim Verfassen von Austrittsberichten
Für Medizinstudierende und junge Assistenzärztinnen und -ärzte, die strukturierter dokumentieren wollen.
Der erste Tag als Assistenzarzt: Zwischen Morgenrapport, Visite und Eintritten wartet plötzlich ein Berg an Austrittsberichten. Meistens genau dann, wenn die Konzentration längst Feierabend gemacht hat. Wie ein qualitativ hochwertiger Bericht wirklich aussieht, lernt man im Studium selten systematisch. Stattdessen hangelt man sich durch verstaubte Vorlagen und blickt auf rot markierte Korrekturschlachten der Oberärzte.
Genau hier will TREAGE Orientierung geben – der dritte Kandidat in unserer Serie „Startup in Spotlight“.
⏱️ Lesezeit: ca. 3 Minuten
🔑 Struktur als Schlüssel zur Entlastung
TREAGE ist eine Lösung „von Ärzten für Ärzte“, um das Verfassen von Berichten strukturierter, vollständiger und alltagstauglicher zu machen:
Leitlinienbasierte Vorlagen: Fachlich fundierte Strukturen statt leerer Word-Dokumente.
Diagnose-spezifische Checkpoints: Stellt sicher, dass keine klinischen Details vergessen werden.
Auch für Nicht-Muttersprachler: Wer nicht auf Deutsch aufgewachsen ist, profitiert besonders – die Vorlagen nehmen die sprachliche Unsicherheit beim Formulieren weg.
Einfacher Einstieg: Das Tool ist für Studierende und Jungmediziner im Basis-Modell kostenlos, während die Plus-Version für 15 Euro/Monat zusätzliche Funktionen wie personalisierte Vorlagen bietet.
🛡️ Validierte Standards statt KI-Experimente
Laut Dr. med. Amrit Roy (CEO, Gründer und Facharzt für Neurochirurgie) entstehen die Inhalte in einem fachärztlichen Netzwerk:
80 % Abdeckung: Standardisierte Vorlagen für die häufigsten Routineberichte im klinischen Alltag.
Fachbereiche: Aktuell werden bereits Innere Medizin, Neurologie, Chirurgie und weitere Fachbereiche abgedeckt.
Keine Drittanbieter-KI: TREAGE verzichtet auf Anbieter wie ChatGPT, Claude oder Perplexity, um das Risiko von „Halluzinationen“ zu minimieren.
KI-Zusammenfassung: Für den schnellen Überblick kann optional eine automatisierte Kurzfassung des Berichts erstellt werden.
⚙️ Massgeschneidert für jede Abteilung
Trotz Standardisierung bleibt das System hochgradig flexibel:
Nutzerprofile: Speichern individueller Strukturen und Pflichtfelder
Eigene Terminologie: Anpassung an abteilungsspezifische Begriffe.
Editierbar: Vorlagen und Checkpoints lassen sich jederzeit anpassen und speichern.
🔒 Patientenschutz durch Anonymität
Ein entscheidender Vorteil für die Nutzung im Spital:
Browser-basiert: Keine komplexe IT-Installation notwendig.
DSG-konform: Die Texterstellung erfolgt vollständig ohne personenbezogene Patientendaten.
Copy-Paste-Workflow: Strukturierte Inhalte werden anonym erstellt und einfach in das bestehende Klinikinformationssystem (KIS) übertragen.
Sicherheit: Das Patientengeheimnis bleibt gewahrt, langwierige IT-Freigabeprozesse können entfallen.
⏳ Zeitgewinn für das Wesentliche
Die potenzielle Entlastung ist signifikant:
75 % Zeitersparnis: Laut dem Gründer wurde dies in einer internen longitudinalen Studie festgestellt.
Sprachen: Aktuell auf Deutsch verfügbar, weitere Sprachen folgen.
Fokus: Weg von der administrativen Last, hin zu mehr Zeit für die Patienten.
💡 Fazit
TREAGE bietet einen pragmatischen, klinikunabhängigen Ansatz für den Dokumentationsalltag junger Ärztinnen und Ärzte. Auf Basis validierter Standards unterstützt die Anwendung die Erstellung von Austrittsberichten. Da keine Patientendaten verarbeitet werden, ist die Lösung einfach und portabel nutzbar.
📚 Quellen & weiterführende Informationen
Interview mit Dr. med. Amrit Roy, Gründer & CEO von TREAGE.
Webseite & Pricing: treage.net/pricing